Unter uns (Mamitipps)

„Tochterliebe für Mama und Papa“ verschiedene Gastartikel

Ich freue mich sehr über die von euch eingesendeten Texte und präsentiere euch heute diesen schönen Artikel. Alle Texte sind unverändert und aus dem Herzen geschrieben.

Viel Spaß beim lesen, meine Lieben!

Geschichte von Chiara
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Bauchschmerzen

Als ich einmal kleiner war..Ich weiß das genaue Alter nicht mehr, ca.10-12 Jahre alt, bekam ich in regelmäßigen Abständen starke Bauchschmerzen. Die Ärzte untersuchten mich und stellten fest, dass meine Lymphknoten im Bauch stark angeschwollen sind und es wurden mehrere Tests durchgeführt. Mir selbst war nicht bewusst, was das bedeuten könnte, meiner Mama schon. Sie bangte so sehr mit und mein Vater ging mit mir zum Arzt, nachdem feststand was ich nun hatte (alles unbedenklich) fuhren wir nach Hause. Als wir dort ankamen, saß meine Mama weinend am Esstisch, in den Armen hielt sie mein liebstes Kuscheltier (ein gigantischer Mops) neben ihr, ihre Schwester. In diesem Moment wurde mir bewusst wie groß die Angst meiner Mama gewesen sein musste und wie groß ihre Liebe mir gegenüber ist. Oft, wenn ich mir jetzt meinen Stoffhund anschaue (ja er liegt immernoch in meinem Bett) erinnere ich mich an diesen Moment zurück und weiß, meine Mama liebt mich.


Geschichte von Christin (Chrissy)

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Eiszeit in der Heimat

Ich kann mich heute noch genau daran erinnern, als ob es gestern gewesen wäre.

Nur ist es schon circa 20 Jahre her. „Anderes Land, andere Sitten“, sagt man. In dieser Situation passte jedoch besser: „Anderes Land, andere Temperaturen“!

Wir kamen gerade vom Markt. Es war eiskalt, bestimmt über -20° Celsius, und die Straßen waren gefroren. Ich sah schon die Haustür im Augenwinkel und „WUMS“, schon war es passiert. Zu diesem Zeitpunkt halfen auch die dicksten Winterstiefel mit dem besten Profil nichts. Nun lagen wir da, ausgerutscht auf dem eisigen Boden und kamen nicht mehr hoch. Die verteilten Einkäufe haben wir irgendwie zusammengesammelt, aber das Aufstehen gestaltete sich leider unmöglich. Jedes Mal aufs Neue rutschten wir weg.

Da sagtest du zu mir: „Viele Wege führen zum Ziel“, und so robbten wir langsam auf dem Eis bis vor unsere Haustür. Dieser Rat begleitet mich bis heute, egal ob bei der Arbeit oder in meinem Privatleben. Dafür danke ich dir, und für jeden weiteren Moment den wir zusammen geteilt haben. Du bist nicht nur meine Mutter, sondern auch meine beste Freundin!


Geschichte von Melanie

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Mein erster Freund

Meine Geschichte ist noch gar nicht so lange her. Als ich mich von meinem ersten Freund mit 17 getrennt habe war ich so traurig. Jeden Abend habe ich geweint, ich wollte nicht mehr essen und nichts mehr unternehmen. Ich war einfach ein Wrack könnte man so sagen. Meine Mama hat sich jeden Abend zu mir ans Bett gesetzt, mit mir darüber geredet und mir gut zugeredet und mich getröstet. Sie hat mir andauernd gesagt, dass ich meine Liebe noch finden werde, genauso wie sie. Ich wüsste nicht was ich ohne meine Mama zu dieser Zeit getan hätte. Und dafür bin ich ihr mein Leben lang dankbar, durch sie bin ich zu einer solchen starken und selbstbewussten Frau geworden, weil ich sie bis heute als Vorbild sehe!


Geschichte von Melis

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Ich halte deine Hand

Auch ich habe eine wundervolle Mama die ich über alles liebe.

Eine kleine Geschichte die vor ca  4 Jahren statt fand, als ich bei einem Oral Chirurgen operiert werden musste und sehr große Angst hatte.

Ich war schon große 20 Jahre alt und verlobt. Meine Mama hat mich zum Arzt gefahren und begleitete mich mit nach oben zum Arzt. Als ich aufgerufen wurde frage sie ob sie mit rein dürfe, obwohl ich die ganze Zeit über Kopfhörer tragen sollte (wegen den Bohrenden Geräuschen im Kopf), hielt sie die ganze OP über meine Hand und ließ sie nicht mehr los. Immer wieder wenn ich meine Augen öffnete lächelte sie mich an und beruhigte mich.

Ich war damals schon ein großes Mädchen, aber für meine Mama bleibe ich immer die kleine Tochter.

Eine Papageschichte von Elisabetta

Mein Vorbild- Wenn man mehr mit dem Papa verbunden ist

Wir wanderten nach Deutschland aus als ich 4 Jahre alt war. Die Anfangzeit war für alle nicht einfach. Ich habe kein bisschen Deusch verstanden geschweige denn gesprochen. Ich kam in den Kindergarten und konnte nur lächeln, mehr nicht….aber eins hat mir nie gefehlt: die Liebe zu Hause. Ganz besonders habe ich den Papa geliebt und er ist heute immernoch eine sehr wichtige Person in meinem Leben.

Er war damals LKW Fahrer und oft nicht zu Hause. Die Abfahrt war für mich immer große Katastrophe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie lange ich immer geweint habe. Er fehlte mir so sehr, dass ich dann heimlich ins Bad ging und seine Wäsche aus dem Korb nahm um seinen Geruch zu schnuppern oder habe mir dann stundenlang seine Videos angeschaut. Meine Mama wusste oft nicht wie sie mich trösten sollte. Alle Versuche waren erfolglos.

Papas Herz war natürlich auch zerissen! Und auch er weinte heimlich…. Er hatte dann aber eine tolle Idee! Jedes Mal, wenn ich Schulferien hatte, nahm er mich einfach mit! So reisten wir zwei durch halb Europa und erlebten wundervolle Sachen.

Die Ereignisse haben meine Persönlichkeit stark beeinflusst. Heute schreckt mich fast nichts mehr ab. Ich weiß, es gibt immer eine Lösung und versuche somit ganz stark zu sein wenn manches nicht nach Plan läuft. Ich habe vom Papa gelernt immer zu lächeln und alle Augenblicke zu genießen und daraus das Beste zu machen.

Er ist mein Vorbild!

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