Unter uns (Mamitipps)

Co-Sleeping und Famlilienbett

_DSC7756.JPG

Gemeinsames Schlafen in einem Bett, man spürt den Herzschlag, hört den Atem und fühlt die wohlig weiche Haut seines Kindes. Wenn Lia bei uns im Bett schläft (oh ja, das tut sie ;-)) dann fühle ich mich wohl, denn ich weiß, dass es meinem Kind gut geht. Sie schläft besser, sie schläft länger und ich genieße es so sehr sie kuscheln zu dürfen, solange sie noch so klein ist und es zulässt. Jeder muss selbst für sich entscheiden, welches „Schlafmodell und welche Einschlafmethoden“ zu einem passen. Ich hätte nie gedacht, dass es bei uns diese Methode ist. Mittlerweile kriecht Lia nachts einfach zu uns ins Bett bzw. steht am Bett und möchte hinein gehoben werden, bis dahin gehört das Schlafzimmer und Bett vollkommen Mama und Papa.  Warum sollte man das Familienbett ausprobieren, wieso ist es gut für mein Kind? Ich habe ein paar Stichpunkte für euch gesammelt, so könnt ihr euch  in Kürze einen Überblick verschaffen, ob dies auch eine Möglichkeit für eure Familie ist.

Was bedeutet Co-Sleeping?

„Co-Sleeping“ bedeutet gemeinsam mit dem Kind schlafen, ob im Ehebett durchschlafen oder im Kinderzimmer mit dem Kind einschlafen ist dabei nicht genau definiert.

Vorteile:
  • Erleichtert stillen
  • Stärkt Mutter-Kind-Bindung
  • Schnelles Beruhigen bei Schlaflosigkeit möglich
  • Beruhigte Mama, da das Kind in greifbarer Nähe schläft
  • Kinder die im Familienbett schlafen orientieren sich laut Studien am Atmen der Eltern und atmen daher nachts regelmäßig (bezüglich plötzlichem Kindstod)
  • Man vermittelt dem Kind uneingeschränkte Sicherheit und Zuneigung

 

Vorsicht ist trotzdem geboten, bitte beachte folgendes:
  • Achte darauf dass dein Kind um sich herum keine Kuscheltiere oder Decken hat, die es sich über den Kopf ziehen könnte oder welche sich um das Kind legen könnten.
  • Niemals mit dem Kind in einem Bett schlafen, wenn man unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht ebenfalls, wenn man Medikationen eingenommen hat, welche die Wahrnehmung trüben können.
  • Raucher können beim ein- und Ausatmen Schadstoffbelastete (Nikotin) Luft ausatmen, welche das Kind dann einatmet und somit das SIDS-Risiko erhöht.
  • Am sichersten schläft dein Kind in einem Schlafsack
  • Wasserbetten sind nicht vorteilhaft
  • Die Schlafzimmertemperatur sollte bei ca. 18 Grad liegen

(Informiere dich gerne bei deiner Hebamme oder Stillberaterin über weitere Sicherheitsmaßnahmen)

Eine Alternative zum Familienbett:

Beistellbett oder ein Kinderbett zum Beistellbett umfunktionieren.

 

 

 

2 Kommentare zu „Co-Sleeping und Famlilienbett

  1. Bei meinem Großen (7) habe ich noch streng darauf geachtet das er in sein Bett geht zum schlafen. Das war zum Teil für alle recht anstrengend und Morgens lag er immer wieder neben uns. Meine Kleine(4Monate)schläft wie selbstverständlich im Familienbett. Jeder hat seinen eigenen Bereich und auch der Große genießt es total. Jedoch achte ich sehr darauf das sie sich nicht gegenseitig wach machen da 6Uhr für manche die Nacht zu Ende ist. Nur Papa haben wir zeitweise Ausquartiert…Der schnarcht nämlich😉

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s