Unter uns (Mamitipps)

Du bist Bloggerin? Ach süß, ist dir langweilig oder warum machst du das?

 

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„Ja, warum mache ich das?“

„Ja, warum mache ich das?“ Manchmal frage ich mich das selbst. Was verändere ich damit, oder was bewirke ich damit? Ich hoffe damit bewirken zu können, dass sich manche über meine Texte freuen, z. B. Artikel in denen ich Mamas bei manchen Fragen helfe (Artikel wie der über Milchpulvernahrung). Ein weiteres Ziel ist ein toller Austausch zwischen Veranstaltern, Organisationen, Bloggern und Lesern.

Womit ich jedoch seit der Eröffnung meines Blogs zu kämpfen habe, ist zu lernen, wie ich damit umgehen, ständig unterschätzt zu werden. Die Leute verniedlichen meine Arbeit und den Begriff „Blogger/bloggen“. Mit Unterschätzen meine ich nicht mein Können, sondern den Aufwand, den man im Hintergrund für manche Artikel betreibt, den aber keiner sieht. Das Kämpfen um die Popularität ist wieder ein anderes Thema. Es ist fast so, als ob man erzählt, dass man Sänger ist. Wenn die Leute keinen Song von dir kennen, kannst du ja gar nicht so gut sein, oder du bist nicht erfolgreich. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Person dafür nicht brennt und sich ein Bein für den ausbleibenden Erfolg ausreißt. Ja, manchen schütteln etwas aus dem Ärmel und andere müssen dafür kämpfen. Ich weiß nicht für wie viele ich hier spreche, denen es genauso geht, aber raus muss es trotzdem mal._DSC4382

Das Internet ist ein toller Ort, an dem so vieles möglich ist, aber die Konkurrenz und Kunden/Leser können gnadenlos sein. Gibt man den Begriff „Blogger“ bei Google ein, erscheinen 961.000.000 Ergebnisse. Also kann man sich vorstellen, was da alles im Netz los ist. Wundervolle Mama- und Familienblogs, wie Mummymag, frommunichwithlove, Mama Mia, 2KindChaos, Elfenkindberlin, Mamasdaily, Hallo liebe Wolke, Puddingklecks usw. mit den verschiedensten Themenschwerpunkten überschlagen sich grade zu. Was sie ausmacht oder warum man sie gerne liest, hat unterschiedliche Gründe. Ich bin um deren Auswahl und Vielfalt sehr froh, da man viel daraus schöpfen kann und einem mancher Text sehr weiterhilft oder einen  bestätigt.

Doch was steckt hinter all meinen Artikeln?

Wenn ich einen Artikel für die Rubrik „Auxmami“ schreibe, steckt ganz schön was dahinter. Ich verabrede mich mit den Geschäften und nehme mir extra die Zeit sie zu besuchen und kennen zu lernen. Ich fahren zu den Cafés und fotografiere die Räumlichkeiten, ich besuche die Toiletten und stelle mir vor wie ich mit meinem Kind in diesem Café zurechtkommen würde (zwecks Wickeln & Co.). Ich unterhalte mich mit dem Personal und dem Chef über verschiedene Angebote und was dieses Café so besonders macht. Danach fahre ich nach Hause und setze mich an meinen PC. Ich bearbeite die Bilder, verfasse einen Text und erstelle meinen Artikel. Alleine das Bearbeiten der Bilder kann mal schnell eine Stunde dauern. Wenn dann mal der Kopf nicht ganz mitarbeiten möchte, sitze ich auch mal 1-2 Tage an einem Artikel und verbessere ihn ständig. Dann muss dieser Artikel probegelesen werden und wird dann online gestellt.

In der Rubrik „Unter uns“ tu ich mir oft leichter, da hier mein einziges Werkzeug mein Kopf und meine Hände sind. Doch wenn einem nicht einfällt, was man schreiben könnte, oder man nicht weiß, ob man das Thema wählen sollte, steht man wieder vor einer Grübel-Aufgabe und befragt erstmal den Freundeskreis nach der Meinung und bittet um Rat.

Wenn ich Artikel wie für „Schatten und Licht e. V.“ schreibe und Themen wie „postnatale Depressionen“ aufgreife, muss ich mich erst informieren und mich mit diesen Themen für meine Leser beschäftigen. Social media ist auch ein großes Thema. Instagram und Facebook müssen mit Bildern, Texten und Promotion versorgt werden. Die Fragen von Lesern oder Kommentare von Lesern werden beantwortet und man knüpft Kontakte zu Blogger-Kollegen. Die tollen Texte meiner Blogger-Kollegen möchte ich natürlich auch lesen und kommentieren. Dann beteiligt man sich noch an Aktionen oder tritt Facebook-Blogger-Gruppen bei und hat daher (gefühlt) nie Feierabend. 

Ich freue mich riesig für alle Blogger-Kollegen, wenn sie Erfolge feiern und in ihren Texten ihrer Seele freien Lauf lassen können, denn das ist das Schöne am bloggen. Man hilft sich gegenseitig und gibt Feedback für Verbesserungen und als Lob. Daher freue ich mich auf weitere Verknüpfen im Netz, wie bei meiner letzten Bloggerparade „About me“ und wünsche mir von Herzen weiterhin eine tolle Zusammenarbeit und eine spannende Zeit für den Süssfroschclub. 

eure anja

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Kommentare zu „Du bist Bloggerin? Ach süß, ist dir langweilig oder warum machst du das?

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